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Kurztest: Twitter-Video für Android

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Heute Morgen habe ich gesehen, dass mir offenbar ein Update die neue Videofunktion von Twitter aufs Android-Smartphone geladen hat: Als Symbol dient ein kleines, rotes Kamera-Icon.

Bildschirmfoto: Der Journalist Bernhard Lill testet die neue Video-Funktion für Twitter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein Beispiel für einen Mojo-Einsatz und danach meine Anmerkungen:

• Zumindest in der Android-App konnte ich beim Bearbeiten die einzelnen Szenen nicht trimmen, wohl aber in der Reihenfolge neu anordnen.

• Ein nachträgliches Voice-Over ist nicht möglich. Der Kommentar muss während des Filmens gesprochen werden; gleichzeitig muss die Aufnahmetaste ständig gedrückt bleiben.

• Es kann nur vertikal gefilmt werden: Das sieht im Twitter-Stream okay aus, im üblichen 16:9-Format dagegen nicht. In der Android-Version lassen sich keine zuvor gedrehten Videos aus dem Kamera-Archiv hochladen. In der iOS-Version anscheinend wohl, wie der Kollege Robb Motgomery getwittert hat.

• Die maximale Aufnahmelänge ist 30 Sekunden, was für Journalisten und Mojos ein Fortschritt gegenüber Vine ist. Bei meinem Video stoppt die App die Aufnahme aber schon nach 29 Sekunden, was zu einem unschönen Abbruch des Texts führt.

• Bei der zweiten Einstellung meines Videos ist plötzlich nur noch Mono zu hören. (Wäre wahrscheinlich besser gewesen, ein externes Mikro wie das Smartlav+ anzuschließen.)

• Praktisch: Der Film lässt sich nicht bloß zu Twitter hochladen, sondern landet automatisch auch im internen Kamera-Speicher.

Fazit: Für „Quick-and-Dirty“-Kurznachrichten auf Twitter ist die neue Videofunktion prima. Was mich erheblich stört, ist das vertikale Format: Ist der Film erstmal mit der Twitter-Videofunktion gedreht, kann man ihn fürs horizontale Format nicht mehr gut verwenden.