hall of shame

Manchmal ist es lustig, wenn dem Hamburger Abendblatt keine Titelzeilen gelingen!

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Ja, es ist schon nicht leicht, mit den Deutschen warm zu werden. Kühl sind sie. Direkt bis zur Unhöflichkeit. Und wer Wagners Musik hört, verspürt den unwiderstehlichen Drang, wie Woody Allen einmal gesagt hat, in Polen einzumarschieren.

Doch gibt es immer wieder Menschen, die sich trotzdem der deutschen Lebensweise und Kultur öffnen. Die ehemalige US-Generalkonsulin in Hamburg, Inmi Patterson, gehört dazu. Leicht gefallen ist es ihr aber nicht – wenn man der Unterzeile des Hamburger Abendblatt glauben mag:

Das Hamburger Abendblatt hat eine tendenz zu schlechten Titelzeilen.

Die deutsche Kultur und die Deutschen hat Frau Patterson sehr geschätzt – schweren Herzens. Ja, die Deutschen machen es einem nicht einfach, sie zu mögen.

Danke, Frau Patterson, dass Sie sich so bemüht und drei  Jahre in der Hansestadt ausgehalten haben. Da drängen sich mir schnell noch zwei Fragen auf: Mussten Sie eigentlich auch Labskaus runterwürgen? Und war der Job in Deutschland für Sie schwieriger, als für Ihren Mann, der US-Botschafter in Turkmenistan ist?

Danke auch an das Hamburger Abendblatt, das mir durch den völlig vermurksten Satzbau in der Unterzeile einen Pruster am Frühstückstisch und diesen Blog-Beitrag beschert hat.

Ein Gedanke zu „Manchmal ist es lustig, wenn dem Hamburger Abendblatt keine Titelzeilen gelingen!

  1. Ich möchte außerdem darauf hinweisen, dass die Überschrift nur scheinbar Blindtext ist, sondern in Wahrheit vom „Abendblatt“ über ausnahmslos jeden Artikel gestellt wird, in dem jemand, der entweder in Hamburg oder außerhalb wohnt, sich über die Stadt äußert.

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