Digitales Storytelling mit Snapchat

In diesem Blog Post zeigt der Journalist und Trainer Brnhard Lill Beispiele fürs Storytelling mit Snapchat.
Foto: Barn Images, cc by 2.0

Snapchat ist vor allem zunächst als Messengerdienst für Teenager bekannt geworden. Die Anbieter versprachen, Fotos und Videos nach dem Anschauen von den Servern zu löschen. Das verleitete eine Menge Jugendlicher dazu, intime Fotos auszutauschen, ein Phänomen, das auch in Deutschland als „sexting“ Einzug in die Sprache fand. Noch mehr Aufmerksamkeit erregte Snapchat aber durch ein riesiges Datenleck: Hacker veröffentlichten Ende 2015 Daten von etwa 4,6 Millionen Snapchat-Nutzern.

Was vielen aber erst langsam bewusst wird: Snapchats Funktionen „Stories“ und „Memories“ ermöglichen es Journalisten, mit der App schnell und einfach Geschichten zu produzieren, in denen sie Videosequenzen mit Fotos kombinieren. Eine zeitintensive Postproduktion entfällt dabei, ist auch gar nicht möglich. Da das Filmformat ausschließlich vertikal ist, eignen sich solche Produktionen besonders für die Veröffentlichung in Sozialen Netzwerken: von Mobile für Mobile.

Hier zeige ich zwei Beispiele, wie solche Gschichten mit Snapchat aussehen können:

Why teaching Mobile Journalism with Android devices can be challenging

At Mojocon 2016 in Dublin, Javier Cabrera and Óscar Oncina of Yos Contenidos interviewed me about teaching Mojo in Germany. Here are my answers. //It’s also interesting what Mark Egan, BBC’s Marc Blank Settle and RTÈ’s Philip Bromwell have to say about Mobile Journalism in this video. But they’re mainly talking iPhones 😉 //

P.S. There’s one thing I wish I hadn’t said in this interview: that if you produce videos for TV you might want to grab an iPhone. I must have been (1) distracted (2) befuddled by a previous talk with Wytse Vellinga or (3) most likely both. 🙂

How to be a great mobile journalist even though your smartphone camera is crappy

Not everbody can afford an iPhone or some high end Android smartphone with an excellent camera. This short video shows you how you can work as a mobile journalist anyway and produce good journalistic content on the go. There is a little twist to it though.