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Digitales Storytelling mit Snapchat

In diesem Blog Post zeigt der Journalist und Trainer Brnhard Lill Beispiele fürs Storytelling mit Snapchat.
Foto: Barn Images, cc by 2.0

Snapchat ist vor allem zunächst als Messengerdienst für Teenager bekannt geworden. Die Anbieter versprachen, Fotos und Videos nach dem Anschauen von den Servern zu löschen. Das verleitete eine Menge Jugendlicher dazu, intime Fotos auszutauschen, ein Phänomen, das auch in Deutschland als „sexting“ Einzug in die Sprache fand. Noch mehr Aufmerksamkeit erregte Snapchat aber durch ein riesiges Datenleck: Hacker veröffentlichten Ende 2015 Daten von etwa 4,6 Millionen Snapchat-Nutzern.

Was vielen aber erst langsam bewusst wird: Snapchats Funktionen „Stories“ und „Memories“ ermöglichen es Journalisten, mit der App schnell und einfach Geschichten zu produzieren, in denen sie Videosequenzen mit Fotos kombinieren. Eine zeitintensive Postproduktion entfällt dabei, ist auch gar nicht möglich. Da das Filmformat ausschließlich vertikal ist, eignen sich solche Produktionen besonders für die Veröffentlichung in Sozialen Netzwerken: von Mobile für Mobile.

Hier zeige ich zwei Beispiele, wie solche Gschichten mit Snapchat aussehen können: